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Kleiner Reiseführer für unsere Gäste
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16.4.2011
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Liebe Gäste des Knaubenhofs!
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Dieser aus physisch- geographischer Sicht geschriebene kleine Reiseführer soll Ihnen helfen, sich bei Ihrem Aufenthalt auf dem Knaubenhof in der Landschaft zu orientieren und sie besser zu verstehen. Ich hoffe, Ihnen damit Anregungen für Ausflüge in die Umgebung zu geben und dass Sie dabei ebensoviel Freude haben wie ich bei ihrer „Entdeckung“.
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Manfred Becker im Mai 1999
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Inhalt
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Landeskunde Knaubenhof/ Otting und Umgebung;
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1. Geographische Lage und Grundzüge der Naturlandschaft
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2. Klima
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3. Flora und Fauna
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4. Oberflächengestalt und Karsterscheinungen
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5. Geologie
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6. Die Kulturlandschaft
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7. Fernverkehrsanbindung
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8. Naturnahe Freizeitgestaltung in der näheren Umgebung
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1. Geographische Lage und Grundzüge der Naturlandschaft
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Der Knaubenhof liegt am Fuß eines sanften Südhanges am locker bebauten ehemaligen Ortsrand des kleinen Bauerndorfes Otting, das sich entlang des Möhrenbaches inmitten ausgedehnter Äcker und Wiesen in einer sanften Talmulde der gering besiedelten Monheimer Alb erstreckt.
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Nur 6 km westlich vom Knaubenhof beginnt das Nördlinger Ries, ein flacher Meteoritenkrater, der die Grenze zwischen Fränkischer und Schwäbischer Alb bildet. Die Auswurfmassen dieses gewaltigen Meteoriteneinschlags vor 15 Millionen Jahren bilden den Gesteinsuntergrund der Landschaft.
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Otting liegt knapp 500 m über dem Meeresspiegel etwas nordöstlich der flachen Wasserscheide zwischen Donau im Süden, Nördlinger Ries im Westen und Altmühl im Nordosten. Dementsprechend ist das Gelände nach Süden und Westen sanft ansteigend bis flach. Nach Nordosten zu werden die Wege bald ziemlich steil und die Täler enger.
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Auf dem meist aus Kalkgesteinen bestehenden Gesteinsuntergrund entwickelten sich mächtige Decken aus Verwitterungslehm, die einen sehr fruchtbaren Ackerboden ergeben.
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2. Klima
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Das leichte Reizklima mit viel Sonne und geringer Luftfeuchtigkeit zeichnet sich auch durch lange, oft kalte Winter und warme, relativ trockene Sommer aus, in denen die durch die klare Luft kaum getrübte Sonne kräftig einheizt, so dass die vielen kleinen Bäche und Weiher sowie die Baggerseen im nahen Nördlinger Ries eine angenehme Erfrischungsmöglichkeit bieten. Abends macht sich die Höhenlage jedoch oft durch rasche Abkühlung bemerkbar.
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3. Flora und Fauna
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Diese Gunst der Landesnatur wird schon durch die zahlreichen keltischen Schanzen und Grabhügel in der Umgebung belegt. Heute nehmen Äcker und Wiesen den größten Teil der Flächen ein.
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Vereinzelte, für die Landwirtschaft zu steile oder nasse Standorte und Kuppen werden meist von Fichtenforsten, z.T. auch von naturnahen Mischwäldern eingenommen. Heidelbeeren, Himbeeren und Walderdbeeren sind hier weit verbreitet.
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Besonders in der nordöstlichen Umgebung kommen auch die für die Alb typischen Trockenrasengesellschaften mit einzelnen Kiefern und Wacholderbüschen auf flachgründigen Kalkböden vor.
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In den Wäldern und Fichtenforsten kommen kalkliebende Pflanzen selten vor, obwohl Kalk meist den Gesteinsuntergrund bildet. Die Kalkverwitterungslehme, auf denen sich die Böden gebildet haben, sind oft in den oberen Schichten entkalkt und die Nadelstreu, besonders der Fichtenforste, trägt einen Großteil zur Versauerung der Böden bei, so dass hier sogar Heidelbeeren häufig sind.
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An den Wegrändern und auf Mähwiesen findet man jedoch noch eine Vielzahl bunter Wildpflanzen, in den Gräben oft Minze.
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In der Fauna sind besonders die zahlreichen Greifvögel auffällig, die auf den weiten offenen Flächen ideale Jagdbedingungen vorfinden.
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4. Oberflächengestalt und Karsterscheinungen
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Dass die Landschaft durch Auswurfmassen des Meteoriteneinschlags in das Nördlinger Ries geformt wurde, sieht man noch an dem kuppigen Relief, besonders in der Nähe der Wasserscheiden etwa 4 km südlich und westlich von Otting, aber auch an dem nur etwa 23 m hohen Hügel am Nordrand von Otting. Die nähere Umgebung von Otting ist durch ein System von parallelen, etwa Ost- West- verlaufenden Talmulden gestaltet, die durch flache Rücken voneinander getrennt sind und oberirdisch über den Möhrenbach nach Norden entwässern. Die Wasserführung des Möhrenbaches ist jedoch, außer nach ergiebigen Regenfällen, sehr gering, weil viele Zuläufe in Ponoren und Bachschwinden versickern und Dolinen einige Gebiete entwässern.
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An diesen Stellen ist die Verkarstung des Kalkgesteins in den Jahrmillionen bereits soweit fortgeschritten, dass das Regenwasser durch Kalkauflösung Abflusskanäle in den Untergrund geschaffen hat, in denen es direkt bis an den nördlichen Albrand bei Treuchtlingen fließt.
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2 km westlich von Otting verschwindet ein Bach sogar in einer über 2 m hohen Höhle (Pumperhöhle). 500 m nördlich des Ottinger Burgweihers liegt ein Ponor (trichterförmige Bachversickerung) direkt am Wegrand, 300 m weiter westlich findet man am Waldrand eine meist wassergefüllte Doline.
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Auf den weitgespannten, flachen Hängen und in den Gräben ist die Lehmdecke jedoch meist so dick, dass das Wasser an der Oberfläche bleibt und neben der Anlage von Weihern auch eine gute Wasserversorgung der Feldfrüchte ermöglicht.
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Für die Alb typische Kalkfelsenlandschaften findet man z.B., 3 km nordöstlich von Otting, am Südostrand von Rehau (4 ha großer Hügel mit Wacholderheide) und im 10 km östlich von Otting beginnenden Röglinger Trockental (größere Abschnitte) sowie im Altmühltal, ca. 20 km östlich von Otting. (Nähere Hinweise s.u. Ausflugsziele!)
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5. Geologie
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Der autochthone (hier ursprünglich entstandene) Weißjurakalk wurde vor 150 Millionen Jahren am Rande eines tropischen Meeres mit Korallenriffen und Lagunen aus den verfestigten Kalkskeletten, Schalen und Ausscheidungen seiner Bewohner gebildet.
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Mit der Kreidezeit begann vor etwa 140 Millionen Jahren die Hebung der Fränkischen Alb und damit die Phase der festländische Abtragung, Gesteinsverwitterung und Verkarstung.
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Im Tertiär, vor genau 14, 8 Millionen Jahren schlug ein riesiger Meteorit in den Nordrand der Alb ein und schuf so den über 20 km breiten Krater, den wir das „Nördlinger Ries“ nennen. Der Aufprall riss ein mehrere hundert Meter tiefes Loch in die Landschaft, das sich mit Wasser füllte und erst vor ca. 2 Millionen Jahren wieder verlandete. Der Druck des aufprallenden Meteors war so groß, dass riesige Mengen des Juragesteins und auch tiefere Gesteine bis zu 20 km weit in die südwestliche Umgebung geschleudert wurden, wo sie den größten Teil der Fläche bedecken (Vorries).
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Diese Auswurfmassen bestehen überwiegend aus der sogenannten „Bunten Brekzie“, einem Gemisch aus verschiedenen Gesteinsfragmenten in allen Größenordnungen, das - im Gegensatz zum Suevit - keine geschmolzenen Fragmente besitzt und daher überwiegend aus Kalk besteht.
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Der Suevit („Schwabenstein“) stammt aus größerer Tiefe des Kraters und entstand bei sehr großem Druck und Hitze, so dass das Gestein teilweise aufgeschmolzen wurde. Er führt neben „vulkanischem“ Glas und kristallinen Gesteinen des Grundgebirges auch pseudovulkanische Aschen. Aufgrund seiner hohen Porosität durch zahlreiche Lufteinschlüsse und seines geringen Gewichtes bei hoher Festigkeit ist er ein beliebter und regional verbreiteter (auch im Knaubenhof) Mauerstein, der bis nach München und Berlin Verwendung an öffentlichen Gebäuden gefunden hat. Der Suevit ist nur örtlich vorhanden - als bis zu 58 m mächtige Auflagerung der Bunten Brekzie, sein Abbau längst eingestellt.
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Der Ottinger Steinbruch erschloss die größte Suevit- Lagerstätte. In seinem Gestein wurde 1977 ein Mineral identifiziert, das nur bei extrem hohen Drücken entsteht (z.B. beim Meteoriteneinschlag). Damit war die lange Zeit favorisierte vulkanische Riesentstehungs- Theorie ad acta gelegt. Heute gilt das Ries als besterhaltener Meteoritenkrater der Erde. (Die NASA schickte sogar ihre Apollo- Astronauten zur Schulung nach Otting.)
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Die größte Verbreitung als Ausgangssubstrat für die Bodenbildung hat in der westlichen Monheimer Alb der mächtige Alb- Lehm, der aus der Jahrmillionen andauernden Verwitterung des Gesteins an der Erdoberfläche entstand und eine Grundlage des Ackerbaus bildet.
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Nur örtlich verbreitet sind die „Monheimer Höhensande“. Hierzu gehören Lockersedimente vermutlich jungtertiären Alters wie Sande, Tone, Flussgerölle etc. Sie sind Zeugen eines sich nach dem Meteoriteneinschlag mehrfach neu einstellenden Gewässernetzes: Zunächst wurden durch die Auswurfmassen Täler teilweise verschüttet und so der nach Süden zur Donau gerichtete Abfluss versperrt, bzw. umgeleitet. Bei Treuchtlingen bildete sich dadurch der Rezat- Altmühl- Stausee, der durch zahlreiche Sedimentuntersuchungen belegt ist. Auch bei Bauarbeiten für die Eisenbahnstrecke durch die Alb wurden verschüttete Täler entdeckt.
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Die seit dem Quartär vor etwa 2, 5 Millionen Jahren einsetzende neuerliche Anhebung der Alb führte u.a. dazu, dass der Ur- Main nicht mehr zur Donau, sondern nach Westen, zum Rhein fließt.
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Die seit dem verstärkte Erosion hat zum tiefen Einschneiden der Altmühl und der Unterläufe ihrer Nebenflüsse geführt. Deren Oberläufe wurden von der rückschreitenden Erosion noch nicht erreicht und haben daher noch muldenförmige Querschnitte, die Bereiche der Wasserscheiden noch Hochflächencharakter.
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6. Die Kulturlandschaft
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Erste Zeugen menschlicher Besiedlung finden sich im Nördlinger Ries in den Offnethöhlen bereits aus der Steinzeit. In der Eisenzeit war die Gegend offenbar ein Zentrum keltischer Kultur, wie die zahlreichen Grabhügel und Viereckschanzen in der näheren Umgebung belegen. Auch die Römer bezogen die Region durch den nordöstlich verlaufenden Limes in ihr Herrschaftsgebiet ein. Da die meisten heutigen Orte der Umgebung (wie auch Otting) frühmittelalterliche Namensendungen haben, darf man davon ausgehen, dass die Gegend zum Altsiedelland gehört, das seitdem kontinuierlich bewohnt war.
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Heute ist die Kulturlandschaft durch kleinbäuerlichen Fleiß und Frömmigkeit geprägt: zahlreiche Kruzifixe und Heiligenbildchen verzieren Feld und Wald. Die vielen kleinen dorfständigen Bauernhöfe sind meist noch in traditioneller Form erhalten, Modernisierungen und Intensivbetriebe sieht man sehr selten. Häufig hilft noch die ganze Familie auf dem Feld mit, z.B. beim Heumachen. Alte, kleine Traktoren sind die Regel, vieles wird von Hand gemacht. Viele Höfe werden nur noch als Nebenerwerb geführt.
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Durch die dorfständige Siedlungsform und das fast gänzliche Fehlen von Streusiedlung ist das Landschaftsbild noch gut erhalten. Dorferweiterungen durch moderne Einfamilienhäuser sind jedoch häufig.
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Industrieanlagen gibt es nur in sehr begrenztem Maße, etwa in der Kreisstadt Monheim oder am Rand des Nördlinger Rieses. Landwirtschaft ist das absolut vorherrschende Gewerbe. Nur Steinbrüche (sogenannter Jura- Marmor, d.i. Korallenriff- Kalk ) und Sandgruben im Nördlinger Ries sowie kleinere Schottergruben (sprödes Kalkgestein) finden sich als Industriebetriebe auch außerhalb der kleinen Städte. Die früher sehr begehrten Solnhofener Schiefer (mm-dünne Kalk- Mergel- Schichten) haben, besonders im Nordosten, zahlreiche Steinbrüche hinterlassen, in denen berühmte Fossilien gefunden wurden, die heute z.T. in den örtlichen paläontologischen Museen ausgestellt werden.
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7. Fernverkehrsanbindung
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Nur über die 3 km östlich von Otting verlaufende, gut ausgebaute B 2 ist Otting an das Fernstraßennetz angeschlossen. Da auch die Bevölkerungsdichte hier gering ist, ist die Belastung durch motorisierten Verkehr sehr niedrig.
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Der 2 km nordöstlich von Otting gelegene Bahnhof Otting- Weilheim wird stündlich von der Regionalbahn Nürnberg - Treuchtlingen - Donauwörth - Augsburg angesteuert.
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8. Naturnahe Freizeitgestaltung in der näheren Umgebung
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Die offene Landschaft um den Knaubenhof mit nur geringen Höhenunterschieden bietet sich zum Radfahren, Wandern und Spazieren gehen geradezu an. Durch das lebhafte Relief ergeben sich ständig neue Ausblicke über Felder, Wiesen und Wälder.
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Die sehr geringe Verkehrs- und industrielle Belastung sorgen für ungetrübten Naturgenus in Ruhe und klarer Luft. An Feldrändern und auf Heuwiesen gedeiht eine artenreiche Flora, am Himmel kann man viele Greifvogelarten beim Gleitflug beobachten. Zahlreiche Bäche und Weiher beleben die Landschaft.
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In den Wäldern und Forsten kann man Himbeeren und Walderdbeeren oder Wildgemüse sammeln oder einfach auf einer Lichtung oder an einem Bach die Zeit verstreichen lassen.
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Im Sommer gibt es schöne Bademöglichkeiten im Weiher an der Olachmühle und am Baggersee im Nördlinger Ries (beide etwa 10 km südwestlich gelegen).
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Für geologisch Interessierte finden sich in den aufgelassenen Steinbrüchen, aber auch auf brachliegenden Äckern, reichlich Gelegenheiten, nach Fossilien zu suchen. Der nordöstlich von Otting oft vorkommende „Solnhofener Schiefer“ ist für seinen paläontologischen Reichtum bekannt, der auch in den örtlichen Museen ausgestellt wird. Beim „Steinklopfen“ in Steinbrüchen sollte man natürlich feste hohe Schuhe tragen und nicht zu nahe an die Böschungen herantreten.
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